Urlaub auf einem brandenburger Bio-Hof

4. März 2008 | Kategorie Bio in Brandenburg, Urlaub | Kommentare deaktiviert

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Glück so nah liegt?!

Neben ihrer landwirtschaftlichen Arbeit bieten mittlerweile viele Brandenburger Bauernhöfe auch Ferienunterkünfte an.

Besonders schön und interessant für Famlien mit Kindern.

So können Kinder viel Spaß beim Füttern der Tiere haben, oder auch mal ihr Frühstücksei frisch aus dem Heu holen. Wann kann man das in der Stadt?

Sie können viel erleben und aktiv am Landleben teilnehmen. So können sie hautnah erleben und lernen wie Bio-Pflanzen wachsen und gedeihen. Oder wie die Tiere artgerecht gehalten werden.

Hahn

Oder man entspannt einfach nur mal und streckt alle Viere von sich. Denn in Brandenburg ist es sicher genauso schön wie in einer Ferienwohnung an der Ostsee im Ostseebad Nienhagen.

 

Hoffeste auf dem Biohof

4. März 2008 | Kategorie Bio in Brandenburg | Kommentare deaktiviert

Auf den Hoffesten erleben Sie die ökologische Landwirtschaft hautnah.

Bei Spezialitäten vom Hof, frischem Kaffee und Kuchen können Sie in gemütlicher Atmosphäre viel über die tägliche Arbeit der Bio-Bauern erfahren. Die Kleinen können sich derweil bei Musik, Vorführungen und Mitmachaktionen amüsieren.

Hoffeste sind gleichzeitig Tage der offenen Tür wo man Informationen und Führungen über den Hof erhalten kann. So kann jeder einen Blick in den Stall oder in das Gewächshaus werfen. Oder einfach für einen Tag das Landleben genießen – liegen auf der Wiese, streicheln der Ziegen oder beim Kühemelken helfen.

Beim Kuh melken

Bio in der Region Berlin-Brandenburg

4. März 2008 | Kategorie Bio in Brandenburg | Kommentare deaktiviert

In Brandenburg begann die Geschichte des ökologischen Landbaus

Die ersten Ansätze finden sich schon am Ende des 19. Jahrhunderts:
1893 gründeten Landreformer die “Vegetarische Obstbau-Kolonie Eden e.G.m.b.H. bei Oranienburg und entwickelten dort den natürlichen Landbau.
Im Jahr 1928 erwarb dann Erhard Bartsch den Hof Marienhöhe bei Bad Saarow am Scharmützelsee, welcher der erste biologisch-dynamische Betrieb deutschlandweit wurde.

Heute bieten Hoffeste in schöner Atmosphäre und bester Bewirtung interessante Einblicke in die Erzeugung der Bio-Lebensmittel. Besonders Familien können günstig und kinderfreundlich in der ländlichen Umgebung ihren Urlaub auf Bio-Höfen verbringen.

Gentechnik – ohne uns!

4. März 2008 | Kategorie Bio | Kommentare deaktiviert

Der Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen ist im ökologischem Landbau streng untersagt. Da in der grünen Gentechnik die Auswirkung auf Zusammenhänge im Ökosystem und auch auf den Menschen kaum beachtet wird, widerspricht dies der Denkweise des ökologischen Anbaus.


  • Die Auswirkungen der Erbgutveränderungen sind oft unklar oder unbekannt. Meist kommt es zu unerwarteten, nicht erklärbaren Eigenschaften bei gentechnisch veränderten Organismen.
  • Unklar ist auch, wie – langfristig auf die menschliche Gesundheit gesehen – sich der Verzehr von gentechnisch veränderten Organismen auswirkt. Durch den Verzehr des Genmais MON 863 durch Ratten im Wachstum erlitten diese deutliche gesundheitliche Schäden.
  • Wie sich freigesetzte gentechnisch veränderten Organismen langfristig auf die Umwelt auswirken ist nicht bekannt. Erfahrungen durch Studien belegen, dass durch den Erbmaterialaustausch mit einer weiter abnehmenden Artenvielfalt und wachsenden Resistenzen (Superunkräutern) zu rechnen ist. Zwischen normalen und genmanipulierten Organisemen ist keine Koexistenz möglich. Woraus resultiert, daß auch den Endverbrauchern die Wahlfreiheit stark beschränkt wird.
  • Die Herbizidresistenzen – die in fast alle bisher entwickelten Gen-Pflanzen eingebaut wurden – können auf andere Organismen übergehen und sind daher sehr bedenklich.
  • Wenn einmal gentechnisch veränderte Organismen ausgebracht sind, lassen sie sich kaum oder nur mit extrem großem Aufwand wieder zurückholen. Und selbst das klappt nicht vollständig.
  • Bisher konnten die behaupteten ökonomischen und ökologischen Vorteile der grünen Gentechnik nicht belegt werden. Ganz im Gegenteil: Die Berichte von geringeren Erträgen, empfindlicheren Pflanzen und erhöhtem Pestizideinsatz häufen sich. Außerdem ergeben sich durch die Grüne Gentechnik keine neuen Arbeitsplätze – höchstens für hoch bezahlte Biotechniker.
  • Leider sind die Kontrollen nicht annähernd so streng wie bei der Bio-Zertifizierung. Beispielsweise wurde nicht zugelassener GV-Mais nach Europa exportiert und an Mensch und Tier verfüttert, da die Kontrolllmechanismen mehr als unzureichend waren/sind.
    Gekennzeichnet sein müssen Produkte die aus oder mit Hilfe von gentechnisch veränderten Organismen erzeugt wurden. Leider gibt es da auch einige Ausnahmen.

Entscheiden Sie durch Ihren Einkauf ob Sie wirklich die Grüne Gentechnik unterstützen wollen.
Oder lieber nicht.

Was steckt hinter dem Wort “Bio”?

4. März 2008 | Kategorie Wissenswertes über Bio | Kommentare deaktiviert

Das staatliche Biosiegel
Die Abbildung zeigt das staatliche Bio-Siegel. Der Schriftzug - Bio nach EG-Öko-Verordnung - auf weißem Grund ist von einem grünen Sechseck umrandet.Seit September 2001 können Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft mit dem staatlichen Bio-Siegel gekennzeichnet werden. Das kleine sechseckige Zeichen mit dem Schriftzug “Bio” schafft Klarheit, Einheitlichkeit und Orientierung bei Bio- bzw. Öko-Produkten. Verbraucherinnen und Verbraucher können sich darauf verlassen: “Wo ‘Bio’ drauf steht, ist auch ‘Bio’ drin”. Denn nur Erzeuger und Hersteller, die die Bestimmungen der EG-Öko-Verordnung einhalten und sich den vorgeschriebenen Kontrollen unterziehen, dürfen ihre Produkte als Bio- oder Ökoware verkaufen und mit dem Bio-Siegel kennzeichnen.

Kriterien für das Bio-Siegel
Die Nutzung des Bio-Siegels richtet sich nach den Kriterien der EG-Öko-Verordnung. In ihr ist unter anderem Folgendes festgeschrieben:

Verbote:

  • Verbot der Bestrahlung von Öko-Lebensmitteln
  • Verbot gentechnisch veränderter Organismen
  • Verzicht auf Pflanzenschutz mit chemisch-synthetischen Mitteln
  • Verzicht auf leicht lösliche, mineralische Dünger

Anforderungen:

  • Abwechslungsreiche, weite Fruchtfolgen
  • Flächengebundene, artgerechte Tierhaltung
  • Fütterung mit ökologisch produzierten Futtermitteln ohne Zusatz von Antibiotika und Leistungsförderern

Gemüse

 

Um sich in dem Dschungel der Bezeichnungen und Formulierungen zurecht zu finden, gilt eine einfache Regel: “Nur wo ‘Bio’ oder ‘Öko’ drauf steht, ist auch ‘Bio’ oder ‘Öko’ drin”, denn “Bio” und “Öko” sind geschützt.

Die EG-Öko-Verordnung schützt z.B. Begriffe wie:

  • “Bio- / Öko-”
  • “biologisch / ökologisch”
  • “kontrolliert ökologisch / biologisch”
  • “biologischer / ökologischer Landbau”
  • “biologisch-dynamisch”
  • “biologisch-organisch”

Diese geschützten Begriffe dürfen für die Bezeichnung eines Produkts nur dann benutzt werden, wenn mindestens 95 Prozent der Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs aus ökologischem Landbau stammen. Wasser, Salz, Hefe und die wenigen erlaubten Zusatzstoffe (sie sind im Anhang VI der EG-Öko-Verordnung aufgeführt und werden laufend geprüft) gelten als nicht-landwirtschaftliche Zutat und werden bei dieser Berechnung nicht berücksichtigt.

Somit können sich Verbraucherinnen und Verbraucher bei diesen Bezeichnungen darauf verlassen, dass die Produkte mindestens dem Standard der EG-Öko-Verordnung entsprechen.

Auf vielen Bio-Lebensmitteln findet sich außer dem Bio-Siegel auch ein Zeichen der acht ökologischen Anbauverbände: Biokreis, Bioland, Biopark, Demeter, Ecovin, Gäa, Naturland oder Ökosiegel. Das bedeutet, dass bei der Erzeugung der landwirtschaftlichen Zutaten und bei der Herstellung des Produktes neben der EG-Öko-Verordnung auch die in Teilbereichen oft noch strengeren Richtlinien des jeweiligen Verbandes eingehalten wurden.

Darüber hinaus haben deutsche Lebensmittelhändler eigene Marken für Bio-Lebensmittel, die sie auch bewerben. Dazu gehören z.B. “Alnatura”, “Bio aus ökologischer Erzeugung”, “BioBio”, “Naturkind”, “Bio Wertkost”, “Füllhorn” oder “Naturkost Grünes Land”. Bio-Produkte von Reformwaren-Herstellern tragen ein grünes Blatt mit der Aufschrift “Bio”.

Irreführende Bezeichnungen

Durch Formulierungen wie:

  • “aus kontrolliertem Anbau”
  • “von staatlich anerkannten Bauernhöfen”
  • “unter unabhängiger Kontrolle”
  • “ungespritzt”
  • “ohne Spritzmittel”
  • “aus integrierter Landwirtschaft”
  • “aus Vertragsanbau”
  • “aus alternativer Haltung”
  • “aus umweltschonendem Anbau”

ensteht der falsche Eindruck, es handele sich bei diesen Artikeln ebenfalls um Bio-Lebensmittel. All diese Bezeichnungen besagen aber nicht, dass es sich um Bio-Produkte handelt.
Werden die Begriffe “naturrein” oder “natürlich” verwendet, bedeutet dies, dass die Lebensmittel weder Zusatzstoffe noch Rückstände von Pflanzenschutzmitteln oder Tierarzneimitteln enthalten und dass sie nicht bestrahlt wurden. Damit ist jedoch nicht gesagt, dass sie biologisch angebaut wurden.

Quelle: http://www.bio-siegel.de