Anbau

4. März 2008 | Kategorie Wissenswertes über Bio | Kommentare deaktiviert

Mit ökologischer oder biologischer Landwirtschaft wird die Herstellung von Nahrungsmitteln und anderen Erzeugnissen auf Grund möglichst naturschonender Produktionsmethoden betrieben. Dabei werden besonders die Erkenntnisse der Ökologie und des Umweltschutzes berücksichtigt.
Insbesondere wird dabei auf die Verwendung von chemisch-synthetischen Pestiziden, synthetischen Wachstumsförderern, synthetischen Düngemitteln, Gentechnik und Lebensmittelbestrahlung – wie es in der industriellen Landwirtschaft üblich ist – verzichtet.
Folgeprodukte aus dem ökologischen Anbau werden ohne Geschmacksverstärker hergestellt. Und der Zusatz von Aromastoffen ist nur erlaubt wenn es sich um natürliche Aromen handelt.
Auf den Biohöfen wird alles was benötigt wird selbst hergestellt und Restprodukte weiterverwendet. Falls doch einmal etwas dazugekauft werden muß, dann dürfen Mitgliedsbetriebe der Anbauverbände Demeter, Naturland und Bioland nur Futter von anderen Öko-Betrieben verwenden.

Selbst Tiere wie der Feldhase, die Feldlerche oder der Kiebitz profitieren von den vielfältigen Kulturlandschaften. Der ökologische Landbau ist gleichzeitig auch Arten-, Umwelt- und Naturschutz!
In der Tierhaltung gibt es auch deutliche Unterschiede zu der konventionellen Landwirtschaft: Die Tiere haben mindestens doppelt soviel Platz im Stall. Meist ist es sogar noch mehr.
Antibiotika und lange Transporte vor der Schlachtung sind tabu!

Feldblumen

 

 
Link-Tipps zum Thema


www.verbraucherministerium.de
www.soel.de Die Stiftung Ökologischer Landbau engagiert sich für die Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus und versteht sich als Informationsdrehscheibe für Akteure in Wissenschaft, Praxis und Beratung.

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